Newsletter 16 - Artikel


Info Wer anderen (Prüf-) Zeugnisse ausstellt, muss mit gutem Beispiel voran gehen!

Sicherheitsstandards bei selbstgebauten Prüfeinrichtungen

Zum Schutz der Arbeitnehmer werden die Normen und Vorschriften zum sicheren Einsatz von Arbeitsmitteln ständig weiterentwickelt. Bei vom Fachhandel erworbenen Produkten dokumentiert eine gültige CE-Kennzeichnung, dass der Einsatz des jeweiligen Produkts den gesetzlichen Vorschriften entspricht. Bei selbstgebauten Arbeitsmitteln muss allerdings genauso sichergestellt werden, dass die geltenden Vorschriften eingehalten werden. (siehe Hebetechnik Newsletter Nr.10 / 2009).

Der notwendige Ersatz und damit verbundene Neuaufbau eines Prüfbusses war für Hebetechnik der Anlass, alle Prüfeinrichtungen auf den neuesten Stand zu bringen. Der Aufbau des Busses erfolgte nach den Vorgaben der Maschinensicherheitsverordnung 2010. Gemeinsam mit dem TÜV wurde eine Risikoanalyse durchgeführt und die Prüfbank exakt nach den Erkenntnissen der Gefahrenevaluierung gebaut.

DIN 580 Beispiel

Überwachungsschalter für jeden Deckel mit
"Nothalt" bei geöffneter Maschine
Sicherheitsstandards und Kalibrierung werden
vom TÜV überprüft

 

Nur wenn die Vorgaben in allen Einzelbereichen entsprechend berücksichtigt werden, erfüllt die Prüfeinrichtung die gesetzlichen Sicherheitsanforderungen und ist in der Lage valide Prüfergebnisse zu liefern.

Die beim Aufbau des neuen Prüfbusses gewonnenen Erkenntnisse, wurden auf die übrigen Busse und Prüfeinrichtungen von Hebetechnik übertragen und somit freiwillig der neueste Standard sukzessive nachgerüstet. Durch die Anwendung und Umsetzung der Normen im eigenen Bereich kann am besten gewährleistet werden, dass das gesamte Team hinsichtlich der geltenden Vorschriften auf dem neuesten sicherheitstechnischen Stand ist. Davon profitieren unsere Mitarbeiter und damit auch unmittelbar unsere Kunden!

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Lastaufnahme C-Haken

Benutzer- und Anwendhungshinweise

Diese Benutzerhinweise geben nur einen allgemeinen Überblick über die Anwendung von C-Haken und ersetzen nicht die geräte- und herstellerspezifischen Betriebsanleitungen!

Lesen Sie bitte auch unsere Allgemeinen Benutzer­hinweise für Lastaufnahme- und Anschlagmittel.

Hebevorgänge mit Lastaufnahmemitteln dürfen nur von einem fachkundigen Anschläger (unterwiesen in Theorie und Praxis) durchgeführt werden. Lastaufnahmemittel von denen eine Überlastung oder sonstige schädigende Einflüsse bekannt geworden sind, sind von der weiteren Benutzung auszuschließen und erst nach einer Prüfung und eventuell erforderlichen Instand­setzung wieder zu verwenden.

C-Haken sind Lastaufnahmemittel zur sicheren und rationellen Aufnahme und Transport von Lasten wie Coils, geeignetem Rundmaterial, Rollen, Ringe und Buchsen.

 

Änderung des Lieferzustandes

Die Form und Ausführung der Lastaufnahmemittel darf nicht ohne Genehmigung des Erzeugers verändert werden, z.B. durch Biegen, Schweißen, Schleifen, Abtrennen von Teilen, Anbringung von Bohrungen, Entfernen von Sicherheitsteilen wie Verriegelungen, Bolzen, Sicherungsstiften etc., da sonst die Gültigkeit der Hersteller – Konformitätsbescheinigung und jede Haftung und Gewährleistung des Herstellers erlischt.

 

Einschränkung in der Benutzung

Temperatur Temperatur

Unsere C-Haken können (herstellerabhängige Angaben in der Betriebsanleitung beachten) von
-40°C bis +100°C eingesetzt werden.
Stossbelastung Stoßbelastung

Die angegebenen Tragfähigkeiten setzen eine stoßfreie Belastung des Lastaufnahmemittels voraus. Leichte Stöße z.B. durch Heben und Senken bzw. Verfahren der Last am Kran sind erlaubt. Starke Stöße (z.B. Anstoßen mit der Last während des Transportes) bzw. ein Pendeln der Last sind unzulässig!
Chemikalien Chemikalien

Lastaufnahmemittel dürfen nicht im Bereich von Chemikalien bzw. in Umgebung von chem. Dämpfen bedenkenlos eingesetzt werden – lassen Sie sich vorher von uns beraten! Lastaufnahmemittel die Chemikalien oder deren Dämpfen ausgesetzt waren, müssen außer Betrieb genommen und uns zur Begutachtung übergeben werden.
Personentransport Personentransport

Grundsätzlich ist der Personentransport mit Lastaufnahmemitteln verboten.
Explosionsschutz Explosionsfähige Atmosphäre

Unsere C-Haken sind nicht für explosionsfähige Atmosphäre geeignet.
Praxistipp Einsatz unter gefährdeten Bedingungen

Einsatz unter Extrembedingungen wie z.B. an Verzinkungs- oder Säurebädern und Schmelzöfen oder der Transport gefährlicher Güter wie z. B. feuerflüssiger Massen, ätzende Stoffe, kerntechnisches Material etc., ohne Abklärung mit dem Hersteller und Festlegung entsprechender zusätzlicher Maßnahmen durch einen Fachkundigen, ist mit unseren Lastaufnahmemitteln nicht gestattet.

 

Auswahl des C-Hakens nach Art und Beschaffenheit der Hebegüter und der Anwendung

  • C-Haken mit ¾-Zinke gewährleisten einen sicheren Transport von Coils, bei geringem Platzbedarf beim Einfädeln. Z.B. bei Coils die an Wänden oder direkt an anderen Coils gelagert sind.
C-Haken ¾-Zinke  
  • C-Haken mit 4/4-Zinke können bei ausreichend Platz zum Einfädeln eingesetzt werden. Notwendig sind 4/4-Zinken C-Haken wenn Spaltcoils, Drahtcoils, oder mehrere Coils gleichzeitig aufgenommen werden müssen.
  • Besteht trotz richtig im Schwerpunkt aufgenommener Ladung die Gefahr, dass die Last verrutscht oder gar abrutscht, sind C-Haken mit 4/4-Zinke mit zusätzlicher Sicherung (Sicherungsnase) zu verwenden. Z.B. bei sehr schmalen Coils.
C-Haken ¾-Zinke
  • C-Haken ohne Gegengewicht sind eine kostengünstige Variante. Da die Zinke im unbelasteten Zustand aufkippt, muss der Haken von Hand in waagerechte Position gebracht werden um in die Last einfädeln zu können. Daher werden C-Haken ohne Gegengewicht nur bei geringem Eigengewicht und geringer Tragfähigkeit hergestellt.
C-Haken ¾-Zinke  
  • Bei C-Haken mit Gegengewicht kippt auch im unbelasteten Zustand die Zinke nicht auf. Für C-Haken mit hohem Eigengewicht ist ein Gegengewicht unbedingt erforderlich, da ein Einfädeln anderenfalls unmöglich ist.
 
  • C-Haken mit Rasterverstellung dienen zum manuellen Ausgleichen des Schwerpunktes. Somit können verschiedene Lasten mit abweichenden Schwerpunkten aufgenommen werden. Eine Einstellung auf den Schwerpunkt erfolgt durch Verstellung des Aufhängerings im Raster. Hierzu muss entweder der C-Haken vom Bediener angehoben werden (wenn der Aufhängering bereit im Kranhaken hängt), oder am Boden abgestellt und in aufrechter Position gehalten werden. Nach der Einstellung ist der C-Haken von Hand in einer waagerechten Position zu halten. Daher wird diese Ausführung nur bei C-Haken mit geringem Eigengewicht und geringer Tragfähigkeit hergestellt um eine Verstellung sicher und verletzungsfrei durchführen zu können.
C-Haken ¾-Zinke  
  • C-Haken mit Federausgleich stellen einen automatischen Schwerpunktausgleich her. Dabei müssen min. 20% der angegeben maximalen Tragfähigkeit aufgenommen werden. Durch diese Konstruktionsweise können die C-Haken mit geringerem Eigengewicht und kleineren Baumaßen hergestellt werden.
C-Haken ¾-Zinke  
  • C-Haken mit Kettenaufhängung verlagern den Lastdrehpunkt nach oben. Dies erlaubt eine höhere Toleranz bei der Schwerpunktbestimmung. Durch Austausch der Kettenaufhängung können leicht Anpassungen an unterschiedliche Kranhakengrößen, sowie durch Änderung der Kettenlänge Angleichungen an verschiedene Schwerpunkte bewerkstelligt werden.
C-Haken ¾-Zinke  

 

Prüfung vor der ersten Benutzung

  • Vor dem ersten Gebrauch eines C-Hakens ist sicherzustellen, dass
    • er der Bestellung entspricht;
    • die Konformitätserklärung bzw Prüfbescheinigung vorliegt;
    • die Kennzeichnungs- und Tragfähigkeitsangaben auf dem C-Haken mit den Angaben auf der Konformitätserklärung bzw. der Prüfbescheinigung übereinstimmen;
    • die Betriebsanleitungen sorgfältig gelesen wurden.

 

Prüfung vor Arbeitsbeginn

  • Es dürfen grundsätzlich nur unbeschädigte C-Haken mit lesbarer Beschilderung und Tragfähigkeitsangaben verwendet werden. Sichtkontrolle vor dem ersten und jedem weiteren Einsatz auf offenkundige Mängel (sichtbare Beschädigungen)!
  • Lastaufnahmemittel von denen eine Überlastung oder sonstige schädigende Einflüsse bekannt geworden sind, sind von der weiteren Benutzung auszuschließen und erst nach einer Prüfung und eventuell erforderlichen Instandsetzung wieder zu verwenden.

 

Anwendungshinweise

  • Die Aufhängehöse des C-Hakens muss im Kranhaken genügend Platz haben und frei beweglich sein.
  • Die auf dem C-Haken angegebene Tragfähigkeit (W.L.L.) ist die maximale Belastung des C-Hakens, die nicht überschritten werden darf.
  • Das Eigengewicht des C-Hakens und aller verwendeten Anschlagmittel muss zusätzlich zum Gewicht der Last bei der Tragfähigkeit des Krans bzw. Hebezeuges berücksichtigt werden. Gemäß EN13155 ist das Eigengewicht vom Hersteller am Lastaufnahmemittel anzugeben, wenn es über 50kg oder höher als 5% der Tragfähigkeit ist.
  • Das Heben oder der Transport von Lasten ist zu vermeiden, solange sich Personen im Gefahrenbereich der Last befinden.
  • Der Aufenthalt unter einer angehobenen Last ist grundsätzlich verboten.
  • Beim Aufnehmen des C-Hakens durch den Kran ist darauf zu achten, dass der Bediener weder durch das Lastaufnahmemittel selbst, noch durch das Tragemittel gefährdet wird.
  • Der C-Haken ist soweit in die Ladung einzufädeln, dass der Schwerpunkt der Last immer lotrecht unter der Aufhängeöse, oder geringfügig in Richtung Stegseite zu liegen kommt. Die Zinke des C-Hakens und somit auch die Ladung muss nach Aufnahme dieser waagrecht hängen. Eine Neigung von max. 5° bei der die Zinkenspitze nach oben zeigt ist von Vorteil, damit die Ladung sicher aufgenommen transportiert werden kann.
C-Haken ¾-Zinke  
  • Stärkere Neigungen von mehr als 5° oder Schräglagen bei der die Nasenspitze nach unten zeigt sind verboten, da die Last verrutschen, bzw. vom C-Haken abrutschen kann.
C-Haken ¾-Zinke  
  • Nach Beendigung der Arbeiten müssen C-Haken so abgestellt oder abgelegt werden, dass sie nicht umkippen oder herabfallen können. Hierzu können auch entsprechende Ablagegestelle verwendet werden.

 

Wartung, Prüfung und Reparatur von C-Haken

  • Lastaufnahmemittel sind durch laufende Wartungen (gem. Vorschriften und Herstellerangaben) in einem betriebssicheren Zustand zu halten (§ 16 AMVO). Lackbeschädigungen sind auszubessern, um Korrosion zu vermeiden.
  • Wiederkehrende Prüfungen gem. § 8(13) AMVO von Lastaufnahmemitteln sind mindestens einmal jährlich, bei schweren Einsatzbedingungen in kürzeren Abständen, von einem fachkundigen Prüfer vorzunehmen.
  • Auch nach außergewöhnlichen Ereignissen (z.B. Lastabsturz, Kollision, Hitze, etc.) gem. AMVO § 9. (1), die schädliche Einwirkungen auf die Sicherheit des Lastaufnahmemittels haben können, sind diese auf ihren ordnungsgemäßen Zustand zu prüfen.
  • Von den Prüfungs- und Wartungsarbeiten sind Aufzeichnungen zu führen und aufzubewahren. Die Prüfungen sind im wesentlichen Sicht- und Funktionsprüfungen, wobei der Zustand von Bauteilen hinsichtlich Beschädigung, Verschleiß, Korrosion der sonstigen Veränderungen beurteilt, sowie die Vollständigkeit und Wirksamkeit der Sicherheitseinrichtungen festgestellt werden muss. Besondere Aufmerksamkeit ist den Schweißnähten und den lasteinleitenden Teilen, wie Ösen, Tragbolzen und Teilen mit Bolzendurchgang, bezüglich Rissbildung bzw. Abnutzung zu widmen.
  • Die Instandsetzung oder der Austausch von Bauteilen ist unbedingt erforderlich, wenn sichtbare Schäden vorliegen oder Bauteile um mehr als 10% in der Materialstärke abgenutzt sind.
  • Die Prüfungen sind vom Betreiber zu veranlassen.
  • Reparaturen und Instandsetzungen dürfen nur vom Hersteller oder hierzu autorisierten fachkundigen Personen mit Originalersatzteilen durchgeführt werden.
  • Ihre Lastaufnahmemittel können Sie an uns einschicken oder mittels unseres MOBILEN HEBETECHNIK – PRÜFDIENSTES direkt bei Ihnen vor Ort prüfen und Instand setzen lassen.

 

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Hebezeuge Handkettenzug VSIII

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jetzt mit Tragfähigkeit 250 - 5.000 kg

Der Stirnradflaschenzug VSIII ist eine innovative Weiterentwicklung aus dem Hause Yale. Die verbesserte Handkettenführung sorgt für einen reibungslosen Ablauf der Handkette ohne verkanten oder verklemmen. Hochwertige Lager in Seitenplatten, dem Getriebedeckel und im Lastkettenrad, sorgen für einen einwandfreien Rundlauf von Lastkettenrad und Antriebs­ritzel. Optimierte Handkräfte bieten einfache Handhabung.

Neu
Dieses praktische Gerät gibt es jetzt auch in der Ausführung mit 250 kg Tragfähigkeit.


Ausstattung und Verarbeitung

  • Durchgehende Stehbolzen zwischen den Seiten­platten und Deckelbefestigung, sowie der verstärk­te Handraddeckel, sorgen für erhöhte Stabilität.
  • Präzise bearbeitete Führungsrollen ermöglichen einen optimalen Ablauf der Lastkette.
  • Kugel- und Nadellager im Getriebe, in den Seitenplatten und im Lastkettenrad garantieren Langlebigkeit und Wartungsfreundlichkeit.
  • Verzinkte und gelbchromatierte Bremsteile und Kettenführungsrollen sorgen für erhöhten Korrosionsschutz.
  • Die serienmäßig verzinkte Lastkette bietet zusätzlichen Korrosionsschutz.

 

Optional

  • Überlastsicherung
  • Kettenspeicher
Typ Tragfähigkeit Anzahl
Kettenstränge
Kettenab-
messungen
dxt
Hub je 1 m
Abhaspelung
der Handkette
erforderliche
Kraft an der
Handkette
bei Nennlast
Gewicht bei
Normalhub
EAN-Nr.
4025092*
  kg   mm mm daN kg  
VSIII 0,25/1 250 1 4x12 50 20 3,9 *665322
VSIII 0,5/1 500 1 5x15 26 21 9,0 *949545
VSIII 1,0/1 1.000 1 6x18 24 24 11,5 *949927
VSIII 2,0/1 2.000 1 8x24 19 32 19,0 *949934
VSIII 2,0/2 2.000 2 6x18 15 29 17,3 *949941
VSIII 3,0/1 3.000 1 10x30 12 40 31,0 *949958
VSIII 3,0/2 3.000 2 8x24 10 37 27,0 *949965
VSIII 5,0/2 5.000 2 10x30 8 41 43,0 *949972

 

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