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Gesetzicon Gesetzliche Auflagen – Hätten Sie’s gewusst?



Müssen Zurrmittel wiederkehrend geprüft werden?

Wir haben uns beim zuständigen Ministerium über die Gesetzeslage zum Thema „wiederkehrende Prüfung der Zurrmittel“ informiert. Unsere Anfrage wurde wie folgt beantwortet:
"Zurrmittel wie z.B. Zurrgurte oder Zurrketten zur Sicherung der Ladung bei LKW oder Bahntransporten sind Arbeitsmittel (siehe dazu Begriffsbestimmung § 2 Abs.1 AMVO) Entsprechend § 38 ASchG haben Arbeitgeber dafür zu sorgen, dass Arbeitsmittel während der gesamten Dauer der Benutzung durch entsprechende Wartung in einem Zustand gehalten werden, der den für sie geltenden Rechtsvorschriften entspricht. Bei der Wartung sind die Anleitungen der Hersteller oder Inverkehrbringer zu berücksichtigen. Die Bestimmungen des ASchG und die der AMVO verpflichten den Arbeitgeber".

Standardisierte Gebrauchsanleitung für Zurrmittel
Um zu vermeiden, dass jeder Hersteller unterschiedliche Kriterien und Prüffristen in den Benutzerhinweisen angibt, wurde jetzt mit der - VDI 2700 Blatt 3.1 Gebrauchsanleitung für Zurrmittel vom Oktober 2006 - eine Standardisierung erarbeitet.
Inhaltlich behandelt diese Richtlinie den Gebrauch, die Anwendung, die Kontrolle, die Prüfung und die Reparatur von Zurrmitteln. In punkto Überprüfung sind die Regelungen vergleichbar mit denen der Anschlagmittel:
Zurrmittel sind im laufenden Gebrauch vor jeder Benutzung durch den Verwender auf augenfällige Mängel zu kontrollieren. Je nach Einsatzbedingungen sind sie mindestens einmal im Jahr einer genauen Prüfung durch einen Sachkundigen zu unterziehen. Für detaillierte Auskünfte und Informationen in Bezug auf die Durchführung und Dokumentation der Prüfung steht Ihnen unser Hebetechnik-Team jederzeit gerne zur Verfügung.

Fortlaufende Seriennummer für Zurrgurte
Um die geforderte Dokumentation der Prüfung zu erleichtern, werden unsere Yaletex Zurrgurte künftig, wie unsere textilen Anschlagmittel mit folgenden Daten ausgeliefert:

  • mit einer fortlaufenden Seriennummer

Zurretikett

  • einem Prüfraster am Zurretikett versehen.

Zurretikett

  • eine Kurzbetriebsanleitung

Zurretikett

  • und eine Tabelle zum Niederzurren auf einem Zusatzetikett

Zurretikett

 

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Praxistpp-klein Der Hebetechnik Praxis-Tipp:



Sicheres Heben mit Lastmagneten!

Magnet Lasthebemagnete ermöglichen bei richtiger Anwendung einen schnellen und sicheren Transport von metallischen Gegenständen, die sich sonst nur mit großem Aufwand anschlagen lassen. Eine häufige Anwendung ist z.B. der Transport von noch unbearbeiteten Metallblöcken in eine Dreh- oder Fräsmaschine.

Aber auch dem Gebrauch eines Lasthebemagneten sind Grenzen gesetzt. Anders als beispielsweise bei einer Anschlagkette, die sich bis zum Bruch dehnt, hat ein Lasthebemagnet keine „Warnzeichen“, die eine zu schwere Last anzeigen – die Last „reißt“ plötzlich vom Magnet ab!

Daher ist es bei der Anwendung von Lasthebemagneten umso wichtiger, die Eigenschaften des Transportgutes zu kennen und einen geeigneten Magneten dafür auszuwählen.


Die richtige Auswahl ist essenziell
Folgende Punkte sind wesentlich und in Hinblick auf die Auswahl und Anwendung eines Lasthebemagneten zu beachten. (Weitere wichtige Hinweise, sowie magnetspezifische Eigenschaften entnehmen Sie bitte der Bedienungsanleitung).

  • Metallische Materialien haben je nach ihrer Eigenschaft eine unterschiedliche Magnetisierbarkeit. Beispielsweise kann bei St 37 mit einer 100%igen Haltekraft des Magneten gerechnet werden; bei St 52 nur mit einer 95%igen und bei Grauguss lediglich nur noch mit einer 45%igen!
  • Die Oberflächenbeschaffenheit des Transportgutes beeinflusst die Haltekraft des Lasthebemagneten. Eine sehr grobe und unebene Oberfläche erzeugt zwischen den Polschuhen des Magneten und dem Hebegut einen Luftspalt. Je größer dieser Luftspalt ist, desto geringer ist die Haltekraft des Magneten. Daher sollte darauf geachtet werden, dass die Oberfläche des Transportgutes grundsätzlich sauber, schmutz- und fettfrei ist und eine dem Luftspalt entsprechende Abminderung der Haltekraft berücksichtigt wird.
  • Die Stärke des Hebegutes muss berücksichtigt werden. Je dünner die Blechstärke des zu hebenden Materials ist, umso mehr muss die Haltekraft abgemindert werden. Für sehr dünne Bleche gibt es spezielle Lasthebemagnete. Auch Batteriemagnete werden, im Gegensatz zu Permanentmagneten, auf Grund ihres stärkeren Magnetfeldes eher für dünne Bleche verwendet.
  • Die Länge und Breite des Hebegutes ist beschränkt. Sehr lange und breite Materialen müssen auf Grund möglicher Durchbiegungen mit zwei oder mehreren Magneten gehoben werden, sonst "schält" sich das Hebegut vom Magnet ab und verliert den Kontakt.
  • Vor dem eigentlichen Hub muss sicherheitshalber geprüft werden, ob das Hebegut ausreichend gut gehalten wird. Dazu sollte das Hebegut mit einem Probehub vorsichtig etwa 5-10 cm angehoben werden.
  • Der Transport muss stoßfrei und sorgsam durchgeführt werden. Gemäß § 18 (6) der Arbeitsmittelverordnung dürfen Lasten die durch Magnetkraft gehalten werden in keinem Fall über Personen hinweg gehoben werden. Generell dürfen sich keine Personen im Gefahrenbereich aufhalten. Die Lasten sollten daher möglichst bodennah transportiert werden, um diesen Bereich klein zu halten!
  • Beim Absetzen muss darauf geachtet werden, dass die Last vollständig abgesetzt und der Magnet entlastet ist. Erst dann darf der Magnet entmagnetisiert werden.
  • Lasthebemagnete bringen nur eine senkrecht auf die Last wirkende Haltekraft auf. Daher ist ein Umlegen oder Aufrichten mit Lasthebemagneten verboten, da die Last vom Magnet abrutschen kann. Für Anwendungen dieser Art gibt es spezielle Hebevorrichtungen, die mit dem Lasthebemagnet kombiniert eingesetzt werden können. Mehr dazu finden Sie in unserem Katalog ab Seite 211 oder im Internet.



Sichere und einfache Bestimmung der Magneteigenschaften
Auf jedem Lasthebemagnet sollten - zur sicheren und einfachen Bestimmung der Eigenschaften - die maximale Traglast und die Abminderung der Haltekraft in Abhängigkeit vom Luftspalt und der Materialstärke des Hebegutes am Typenschild angegeben sein. Ist kein Typenschild vorhanden, so muss die Tabelle in der Betriebsanleitung angegeben sein. Diese muss sich beim Lasthebemagneten befinden, um für den Benutzer jederzeit einsehbar zu sein. Lasthebemagnete, die keine Diagramme und/oder Tabellen am Magneten selbst oder in der Betriebsanleitung aufweisen, machen eine Bestimmung der richtigen Haltekraft unmöglich und sollten daher aus Sicherheitsgründen auf keinen Fall verwendet werden.

Außerbetriebnahme von Lasthebemagneten
Wenn keine Beschriftungen (Traglastangaben, Luftspaltdiagramme etc.) vorhanden sind. Ersatzschilder können beispielsweise beim Hersteller angefordert werden. Wenn der Magnet durch Fremdeinwirkung beschädigt wurde oder heruntergefallen ist. Die Magnetkerne in Permanentmagneten können brechen und die Haltekraft kann nicht mehr gewährleistet sein. In Zweifelsfällen lassen Sie den Magneten überprüfen. Wenn der Magnet in Temperaturbereichen, die außerhalb der in der Betriebsanleitung angegebenen Bereiche liegen, eingesetzt wurde. Die Magnetkerne in Permanentmagneten können dadurch dauerhaft an Haltekraft verlieren. Bei Batteriemagneten kann die Gussmasse, in der die Magnetspule eingegossen ist, aufbrechen und Feuchtigkeit eindringen. In Zweifelsfällen lassen Sie auch hier den Magneten überprüfen.

Prüfung von Lasthebemagneten
Auch Lasthebemagnete müssen lt. §8 AMVO wie alle anderen Lastaufnahmemittel einmal pro Jahr wiederkehrend geprüft werden. Auf Ihren Wunsch prüfen wir gerne alle Ihre Lasthebemagnete (Permanent-, Elektropermanent- und Batterielasthebemagnete). Erreicht ein Magnet bei der Überprüfung nicht mehr die entsprechende Haltekraft, so ist dieser außer Betrieb zu nehmen. Ein Abmindern der Traglast ist von den führenden Magnetherstellern untersagt, da nicht sichergestellt ist, dass die Traglast nicht weiter abnimmt oder sich das Luftspaltverhalten völlig ändert und dadurch auch alle angegebenen Tragfähigkeitstabellen unbrauchbar werden.

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PSAKL YALE HANDY

Handy

Dieser Hebelzug aus Stahlblech ist das kleinste, leichteste Yale Allzweckgerät für den professionellen Einsatz im Kleinlastbereich. Durch die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten z.B. in der Industrie, im Handwerk und im Servicebereich ist dieses neue Allzweckgerät unentbehrlich.

Qualitätsmerkmale

  • Die gekapselte Konstruktion schützt die innenliegenden Bauteile vor Staub.
  • Der kurze und ergonomisch geformte Handhebel mit Gummigriff ermöglicht
    eine einfache Bedienung des Geräts.
  • Mit serienmäßiger Kettenfreischaltung zum schnellen Anschlagen der Last bzw. Durchziehen der Lastkette in beide Richtungen.
  • Geschmiedete Trag- und Lasthaken aus alterungsbeständigem hochlegiertem Vergütungsstahl, die sich bei Überlastung öffnen ohne zu brechen. Die mit robusten Sicherheitsbügeln versehenen Haken sind um 360o drehbar.
  • Alle Bauteile der Lastdruckbremse sind aus hochwertigem Material gefertigt und mit einem Korrosionsschutz versehen.
  • Oberflächengeschützte (verzinkte) hochfeste Rundstahlketten entsprechen den derzeit gültigen nationalen und internationalen Normen und Vorschriften.

Jedes Allzweckgerät wird im Werk mit Überlast geprüft und mit einem Prüfzeugnis unter Angabe der Seriennummer und einer
Betriebsanleitung mit integrierter EG-Konformitätserklärung ausgeliefert.

  • Das äußerst geringe Eigengewicht und die überaus kompakte Konstruktion ermöglichen die Arbeit bei begrenzten Platzverhältnissen.



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